Freitag, 5. November 2010

Dem Volk wichtige Wahrheiten!

Das g r o ß e T a b u: die H i n t e r g r ü n d e des zweiten Weltkriegs und des Kalten Krieges!
Das strategische Ziel der westlichen Imperialisten nach dem ersten Weltkrieg war, das imperialistische Deutschland zu einem Stellvertreterkrieg gegen die Sowjetunion zu verleiten. Bereits seit 1922 hatten US-Großbanken und Konzerne dem deutschen Imperialismus nach seiner Schlappe im ersten Weltkrieg und dem Scheitern der Interventionskriege gegen die junge Sowjetunion heimlich durch Dollaranleihen und die Lieferung kriegswichtiger Rohstoffe über Südamerika wieder Korsettstangen eingezogen.
Die USA täuschten Hitlerdeutschland, indem sie vorgaben, in einem künftigen Krieg neutral zu bleiben. Die europäischen Imperialisten gaben Deutschland heimlich zu verstehen, dass sie die deutsche Ostpolitik dulden würden und gaben ihm mit dem Münchner Abkommen freie Hand zur Besetzung der Tschechoslowakei, um Hitlerdeutschland ein günstiges Aufmarschgebiet gegen die Sowjetunion, den gemeinsamen Hauptfeind, zu schaffen. Das Angebot der Sowjetunion zu einem Vertrag der kollektiven Sicherheit für den gemeinsamen Schutz vor dem drohenden Krieg wurde seitens der westlichen Imperialisten abgelehnt, weil dieses friedenspolitisch vernünftige Angebot der heimlichen Strategie der westlichen Imperialisten widersprach, deren Hauptfeind natürlich die Sowjetunion war.

Wie ein orthodoxer Geistlicher ...

Wie ein orthodoxer Geistlicher des 19. Jahrhunderts eine Mutter tröstet, deren Sohn Gottfried grausam in der Schlacht von Königgrätz (1866) auf Seiten der Preußen umgekommen ist (authentisches Gespräch zwischen Bertha von S u 11 n e r, deren Mann, Oberst der österreichischen Armee, der an dieser blutigen Schlacht teilnahm, und dem Herrn Militärpfarrer und Konsistorialrat Mölser aus Berlin

(Aus "Die Waffen nieder!" von Bertha von Suttner, 1. Nobelfriedenspreisträgerin, Pflichtlektüre für jeden Friedensfreund (auszuleihen in der Bibliothek)

Tante Cornelie: "Ach verzeihen Sie mir! Als ich meinen Neffen und seine liebe junge Frau sah, da war mein Gottfried..." . Sie konnte vor Tränen nicht weiterreden.
Der Herr Militärpfarrer: "Da war Ihr Sohn noch auf dieser sündigen Welt, allen Versuchungen und Gefahren ausgesetzt, während er jetzt in den Schoß des Vaters eingegangen ist, nachdem er den rühmlichsten, seligsten Tod für König und Vaterland gefunden hat. Sie, Herr Oberst", wandte er sich nun an meinen Mann, "der Sie mir eben auch als Soldat vorgestellt wurden, können mir helfen, dieser gebeugten Mutter den Trost zu geben, daß das Schicksal ihres Sohnes ein neidenswertes ist. Sie müssen es wissen, welche Todesfreudigkeit den tapferen Krieger beseelt - österreichischen Generals der Entschluß, sein Leben auf dem Altar des Vaterlandes zum Opfer zu bringen, verklärt ihm alles Scheideweh, und wenn er im Sturm der Schlacht, beim Donner der Geschütze sinkt, so erwartet er zu der großen Armee versetzt zu werden und dabei zu sein, wenn der Herr der Heerscharen droben Heerschau hält. Sie, Herr Oberst, sind unter jene zurückgekehrt, welchen die göttliche Vorsehung den gerechten Sieg verliehen ..."
Der Oberst: "Verzeihen Sie, Herr Konsistorialrat - ich habe in österreichischen Diensten gestanden." (Österreich hatte den selbst angezettelten Krieg verloren).
Der Herr Militärpfarrer entgegnete ganz verwirrt: "O ich dachte … Ach so - Auch eine
prächtige, tapfere Armee, die österreichische." Er stand auf. "Doch ich will nicht länger stören, die Herrschaften wollen gewiß von Familienangelegenheiten sprechen. Leben Sie wohl, gnädige Frau - in einigen Tagen will ich wiederkommen. Bis dahin erheben Sie Ihre Gedanken zu dem Allerbarmer, ohne dessen Wille kein Haar von unserem Haupte fällt und welcher jenen, die ihn lieben, alle Dinge zum besten dienen läßt, auch Trübsal und Leid, auch Not und Tod.
Ich empfehle mich ergebenst." -
Der Oberst: "Herr Konsistorialrat - dürfte ich eine Bitte an Sie richten?" -
Der Herr Militäroberpfarrer: "Sprechen Sie, Herr Oberst."

O p t i m i s t, P e s s i m i s t u n d R e a l i s t

O p t i m i s t,  P e s s i m i s t  u n d  R e a l i s t
Drei Frösche sind´s gewesen, die spielend eine Wiese querten, auf der ein Eimer frischer Milch, ihnen zum Verhängnis werden sollte. Sie sprangen rein, so ungewollt, im Spiele ganz vergessen.
Als sie so schwammen, in der Milch, da stellte fest, der Pessimist, es ist das Leben so vergellt, und tat aus diesem Scheiden! Der zweite freute sich und stellte fest, wie schön das Leben ist und gab sich ganz der Hoffnung hin, … ertrunken ist er dann. Der letzte nun, er dachte nach, was er wohl tun kann und strampelte so dann! Die Milch dadurch verändert wurde, gar fest die Konsistenz, er sprang hinaus, auf Wiesenland, wo letztlich er verschwand! 


Nun ja, die Hoffnung stirbt zu letzt, doch wenn sie endlich tot ist, dann beginnt das Leben!

D e r E l e f a n t u n d d i e M ä u s e

D e r  E l e f a n t u n d  d i e  M ä u s e
Großwildjäger hatten einen riesigen Elefanten in einem Netz eingefangen, aus dem das mächtige Tier sich trotz seiner großen Kraft trotz aller Kraft nicht befreien konnte.
Eine Schar Mäuse, die dem Elefanten wohlgesinnt waren, nagten nachts an dem Netz, bis es löchrig geworden war und der Elefant entkommen konnte.
M o r a l  von der  G e s c h i e h t : Gute Freunde, auch wenn sie schwach und machtlos scheinen, können mit den scharfen Schneidezähnen des Geistes Großes bewirken.

S c h w a n, K r e b s u n d H e c h t

S c h w a n,  K r e b s  u n d  H e c h t
(von Krylow)
Ein Schwan, ein Krebs und auch ein Hecht, spazierten einmal recht und schlecht und doch gemeinsam über Land. Am Wege ein Karre stand. Weil man sie schön und nützlich fand, hat man sich gleich davor gespannt und wollte sie vom Platze zieht. Indes, u m s o n s t war das Bemühen: Der Schwan tat seine Flügel breiten, der Krebs war für das Rückwärtsschreiten. Dem Hecht lag anderes im Sinn, ihn zog es zu dem Wasser hin. Weil nichts im Einklang hier geschah, steht heute noch die Karre da.

O p t i m i s t und P e s s i m i s t

O p t i m i s t und P e s s i m i s t
Zwei Frösche waren, angelockt durch Milch und Honig, in eine Milchkanne gefallen, die aber nur halb voll war. Gierig tranken sie von der süßen Milch. Doch bald waren sie übersättigt und wollten zurück in die Freiheit, doch vergeblich. Immer wieder rutschten sie von den glatten Wänden der Milchkanne ab und plumpsten in die süße Milch zurück. Beide ruderten sie im Kreis, doch da die Lage aussichtslos schien, gab der Pessimist auf und ertrank. Doch der Optimist ruderte weiter und weiter, bis sich eine Butterinsel gebildet hatte, von er startete und wieder ins Freie gelangte.
M o r a l v o n d e r G e s c h i e h t :
Wir dürfen nie die Hoffnung aufgeben, endlich die Zeit der süßen Barbarei, der kriegerischer Gewalt und der himmelschreiender Ungerechtigkeit und Unvernunft zu überwinden.



Nun ja, die Hoffnung stirbt zu letzt, doch wenn sie endlich tot ist, dann beginnt das Leben!

Frei nach Heinrich H e i n e

Frei nach Heinrich H e i n e

Und als ich auf dem Brocken stand,
da hörte ich Deutschland schnarchen.
Es schlief dort unter in guter Hut
bösartiger Oligarchen.

O Volk, sie führ 'n dich am Nasenring
verlogner Demokratie und Freiheit!
O Volk, du bist doch sonst nicht blöd!
und glänzt mit geistiger Klugheit!

Wie könnt ihr Schicksal und Politik
überlassen denen da oben! Hab'n sie
euch nicht mit Lug und List
wieder und wieder betrogen?

Wach auf, wacht auf mein deutsches
Volk, du hast genug geschlafen! Sonst
Wird man dich bis zum Jüngsten
Gericht für deine  Dummheit bestrafen!

Günter Rahm, Febr. 2009