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Samstag, 7. September 2013

Kein Krieg gegen Syrien, offener Brief an den US-Botschafter


Dringende Empfehlung: Das Einzige, wovor Kriegstreiber, Volksbetrüger Bammel haben ist:
DAS SIE ABGEWÄHLT WERDEN!

Bitte die Infos „Krieg gegenSyrien“, „Was Sie vor der Wahl wissen müssen“ und das „Offener Brief anden US-Botschafter“ tausendfach kopieren und auf allen Wahlveranstaltungen, auf Marktplätzen, vor Einkaufszentren usw. im Volk verteilen, auch Internet und E-Mails an Freunde nutzen!
Viel Spaß und Erfolg

Montag, 23. Juli 2012

EIN DRITTER WEG IST MÖGLICH!


EIN DRITTER WEG IST MÖGLICH!                

THESE: Eine dialektische Synthese von bürgerlicher Zivilisation, sozialer Marktwirtschaft und humanistischer DEMOKRATIE ist möglich, aber erst nach errungener Selbstbestimmung, nämlich VOLKSSOUVERÄNITÄT, parlamentarischer Gesetzesmacht einer aufgeklärten, verteidigungsbereiten Volksmehrheit.

Kritik heißt sachliche BEURTEILUNG. Doch die meisten Kritiker des Kapitalismus listen nur dessen Unzulänglichkeiten, volks- und völkerfeindlichen Tendenzen auf, ohne erst einmal dessen Stellung in der Menschheitsgeschichte zu bestimmen und auch dessen unleugbare Errungenschaften anzuerkennen.
Zweifellos war die kapitalistische Epoche eine offenbar notwendiger Schritt in der widerspruchsvollen Geschichte der Menschheit. Er hat eine für unvorstellbar gehaltene     Entwicklung der Naturwissenschaften, der Produktivkräfte und der Zivilisation hervorgebracht, die wir neidlos bewundernd anerkennen müssen. Damit hat der Kapitalismus die Voraussetzungen geschaffen zum Übergang zu einer höheren, humaneren Gesellschaftsform.
Doch eine Gesellschaftsordnung, wie auch bereits Lenin erkannt hat, ist erst dann überwindbar, wenn die alte „ausgereift“ und an ihre Grenzen gestoßen ist. Moralisch war zwar die Oktoberrevolution durchaus berechtigt, aber nachdem die Novemberrevolution blutig niedergeschlagen worden war, war es, wie die Geschichte beweist, objektiv noch nicht möglich, eine gemeinwohlorientierte Gesellschaft erfolgreich und dauerhaft aufzubauen, zumal sich m. E. auch das Proletariat als unfähig erwiesen hat, ALLEIN eine neue, humane Gesellschaft zu verwirklichen. Das Historische Subjekt der Zukunft können m. E. nur aufgeklärte aktive Volksmehrheiten sein, welche parlamentarische Gesetzesmacht errungen haben. 1917 waren die historischen Bedingungen noch derart ungünstig, dass die Sowjetunion sich nur mit Druck, innerer Gewalt und Repressionen einige Jahrzehnte behaupten konnte.
Doch Gewalt ruft immer wieder Gegengewalt hervor. Eine humane Gesellschaft lässt sich nur verwirklichen, wenn die Zeit dafür reif ist und wenn eine große, aufgeklärte  Volksmehrheit diese nicht nur ernsthaft will, sondern auch die parlamentarische MACHT errungen hat, dann aber auch bereit ist, die errungene Freiheit des Volkes zu verteidigen. Was selbst ein kleines schwaches Volk von Reisbauern zu leisten vermag und wie wichtig internationale Solidarität dabei ist, hat VIETNAM eindrucksvoll bewiesen. Welche Möglichkeiten bieten sich dann erst Völkern mit einer entwickelten Zivilisation, wenn sie von einander lernen und sich auch solidarisch helfen. Doch das Selbstbestimmungsrecht der Völker müssen wir m. E.- unbedingt verteidigen.
Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Steinitz hat bereits 1990 zum Thema „Kann es eine soziale und ökologische Marktwirtschaft geben?“ interessante und diskussionswerte Forschungsergebnisse vorgelegt. Auch Georg Otto publiziert seit Jahren in seiner Zeitschrift „ALTERNATIVEN“ unermüdlich zum Thema DRITTER WEG. Allerdings gibt es bezüglich eines DRITTEN WEGEN verschiedene Vorstellungen.
Dem BÜNDNIS BUNDESWEITE VOLKSENTSCHEIDE wird vorgeschlagen, eine diesbezügliche Arbeitsgruppe zu bilden, die bereits jetzt, im Schoße der alten, überholten neoliberalen kapitalistischen Gesellschaft, diesbezüglich denkerische Vorarbeit leistet, verknüpft mit der Vorbereitung einer gesamtdeutschen Verfassung gemäß § 146 dews GG und eines demokratischeren Wahlgesetzes.

Sonntag, 22. April 2012

Sind Kirche und Staat getrennt?


Eine Grundforderung der bürgerlichen Aufklärung ist die nach der Trennung von Kirche und Staat! Warum?
Die traurige Menschheitsgeschichte beweist eindringlich, dass eine Verquickung von Staatsmacht und Kirche unweigerlich zu einer verderblichen Symbiose führt: Der Staat verwendet die von ihm privilegierte Kirche als moralisches Mäntelchen zur Rechtfertigung seiner Gewaltpolitik, von Rüstung und Krieg, und die Kirche wird mit ihren ethisch / religiösen Ansprüchen unglaubhaft, weil sie sich zur ethisch-moralischen Rechtfertigung staatlicher Gewaltpolitik opportunistisch missbrauchen lässt, weil ihr sonst wirtschaftlich/finanzielle Privilegien staatlicherseits nicht mehr zugestanden würden.
Das Christentum, das einst mit der Weihnachtsbotschaft allen „Frieden auf Erden und allen Menschen ein Wohlgefallen“ versprach, hat diesen humanistischen Anspruch seit der Liaison mit Kaiser Konstantin verraten, was die vielen Religions- und Kreuzzüge, die Inquisition, die Judenverfolgung, die Hugenottenkriege, der Dreißigjährige Krieg und viele andere Gewaltverbrechen eindringlich beweisen, denen Hunderte Millionen unschuldiger Menschen auf grausame Weise zum Opfer fielen.
Deshalb ist auch im Grundgesetz der Bundesrepublik die Trennung von Kirche und Staat gesetzlich festgeschrieben. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus?
Hier ein Auszug aus Prof. Dr. Johannes Heinrichs' epochalem Werk "Revolution der Demokratie“, das bewusst auf geschickte Weise unterdrückt bzw. diffamiert wird. Als aufrechter Christ, aber Kirchenfeind schreibt er:
Ein subtiler religiöser Fundamentalismus besteht überall da, wo die moderne Differenzierung von religiöser und staatlich/rechtlicher Gemeinschaft noch nicht konsequent durchgeführt wurde. Solange dies nicht der Fall ist, kann es freies politisches, kulturelles noch religiöses Leben nicht geben.
Kaum zu überblicken ist die Abhängigkeit, ja Entstellung von Politik und Kultur via Einheitsparteien, Medienproporz usw., von den über-privilegierten Kirchen, die außer ihrer rechtlichen und finanziellen Privilegierung (staatlicher Religionsunterricht und eigene konfessionelle Fakultäten an den staatlichen Hochschulen) und außer dem zugestandenen Steuererhebungsrecht zusätzlich erhebliche, traditionsbedingte Zuwendungen erhalten, z. B. staatliche Vergütung der Bischöfe und eines Großteils der Geistlichen, alte Staatsleistungen für die einstige "Säkularisation" von Kirchengütern unter Napoleon. Die bundesweiten Ausgaben für die Militärseelsorge weist Horst Hermann am Beispiel eines einzigen Bundeslandes konkret nach: Allein das Land Nordrhein-Westfalen zahlt der katholischen Kirche aufgrund seiner "ererbten" Verpflichtungen jährlich die stattliche Summe von 350 Millionen Mark. Darüber hinaus erlässt das Land der Kirche Steuern, Gebühren und Abgaben in geschätzter Höhe von jährlich 150 Millionen Mark. Und nochmals, weil es so unglaublich klingt: Die halbe Milliarde stammt nicht aus Kirchensteuern, sondern aus den normalen Steuermitteln des Staates. Sie wird von Katholiken wie Protestanten, von Gläubigen wie Ungläubigen aufgebracht. Ohne es zu wissen hat jeder nordrhein-westfälische Steuerzahlern im Jahre 1987 mitfinanziert: 7,8 Millionen an "Donationen für Erzdiözisen und Diözisen, den Unterhalt für fünf katholische Bischöfe und ihre Domherren; 25 Millionen DM für die von etwa 200 Dozenten der Theologie an staatlichen Universitäten und die entsprechenden Investitions- und Verbrauchsmittel, 292 Millionen DM für die Gehälter der Religionslehrer an den Schulen des Landes, die Arbeitsmittel- und Raumkosten nicht eingerechnet. Über diese Zahlungen hinaus werden die Kirchen auch indirekt mitfinanziert.“
Wenn auch Sie die strikte Trennung von Kirche und Staat wollen, wie sie im Grundgesetz festgeschrieben ist, dann empfehle ich Ihnen, Mitglieder der Deutschen Freidenker zu werden,
die tolerant gegenüber Gläubigen sind, aber konsequent die Trennung von Kirche und Staat fordern.
Alle positiven weltanschaulichen und religiösen Vereinigungen müssen gleich behandelt werden. Diese Gerechtigkeit durchzusetzen bedarf es wahrer VOLKSSOUVRERÄNITÄT, nämlich Selbstbestimmung der Volksmehrheit, die es bis jetzt nicht gibt.
Günter Rahm, Quedlinburg

Mittwoch, 1. Februar 2012

WIRD DER RELIGIÖSE GLAUBE UNS RETTEN?

Bertrand Russell, Großbritannien (Aus „Moral und Politik“ S.185)
WIRD DER RELIGIÖSE GLAUBE UNS RETTEN?
Einer Theorie zufolge, die in der Welt immer mehr Anklang findet, sind die Übel, woran die Völker kranken, auf das Schwinden des religiösen Glaubens zurückzuführen. Ich halte das Gegenteil dieser Theorie für richtig.
Im Jahre 1914 glaubten sich die Deutschen stark genug, sich gewaltsam ein Reich zu schaffen, das sich mit dem britischen, französischen u. russischen messen konnte. England. Frankreich und Russland schlossen sich zusammen, um diese Ambitionen zu vereiteln. Russland wurde geschlagen und gab in der Revolution 1917 seine traditionelle imperialistische Politik auf. Die Ursache des Konflikts war die Kollision der machtpolitischen Bestrebungen. Im Grunde ist Krieg kein Aufeinanderprallen von Glauben und Unglauben oder von zwei verschiedenen Glauben. Es war der Widerstreit zweier mächtiger Reiche,  die  beide  eine  Chance  zu  sehen
glaubten, die  Weltherrschaft  an sich zu reißen.  Kein  Mensch  kann behaupten, der  1.Weltkrieg  sei mehr oder  minder darauf  zurückzuführen, dass es den Herrschenden, die ihn anzettelten, an christlichem Glauben gefehlt habe. Der Zar, der deutsche Kaiser und der Kaiser von Österreich  waren  alle ernsthafte Christen, auch Sir Edward Grey und Präsident Willson. Nichtchristlich  war damals  nur  ein  einziger prominenter Politiker, der Sozialist Jean Jaures, der den Krieg bekämpfte und zur Genugtuung fast aller christlichen Franzosen ermordet wurde. In England waren  John Burns und der alte, als

Montag, 30. Januar 2012

Ethik – Religionen – Toleranz – Transparenz – Volkssouveränität

(Meine persönlichen Standpunkte, die ich zur Diskussion stelle)
Ich stimme Konfuzius zu, der nicht nur vom menschlichen Individuum, sondern auch von den Regierenden forderte, sich von bewährten ethischen Prinzipien leiten zu lassen, verzichtete aber auf Berufung auf eine „göttliche Autorität“. In der noch heute weltweit gültigen GOLDENEN REGEL, die dem KATEGORISCHEN IMPERATIV Kants entspricht; hat er selbst die ethische Hauptregel postuliert, die uns und auch allen Staatslenkern auch heute noch Kompass sein muss, gegen die aber immer noch, gröblichst verstoßen wird.
Alle geoffenbarten Religionen erheben in Form ihrer Gebote und Tabus Alleinvertretungsanspruch, was z. B. deutlich im Ersten Gebot der christlichen Religion zum Ausdruck kommt: „Ich bin der Herr, Dein Gott, du sollst nicht andre Götter haben neben mir.“ Die Menschheitsgeschichte hat eindeutig bewiesen und beweist heute noch, dass „allein seligmachende Religionen“ zu schwersten Menschheitsverbrechen missbraucht worden sind und auch heute zur moralischen Rechtfertigung von Menschheitsverb rechen missbraucht werden.
Doch immer mehr Menschen wenden sich von den Kirchen ab, weil sie erkannt haben, dass alle Religionen letztlich Menschenwerk sind und dass es nur darauf ankommt, zum Beispiel nach der Goldenen Regel, dem Kategorischen Imperativ Kants zu leben. „Freidenker“ betrachten realistischerweise Persönlichkeiten wie Sokrates und Jesus als bedeutende humanistische Vordenker, die ihre edlen Überzeugungen mit dem Tod bekräftigt haben. Für sie bedeutet “Religion“ Bindung an bewährte ethisch-humanistische Werte, nach denen man auch zu leben bestrebt ist, weil diese dem gesunden Menschenverstand und historischer Erfahrung entsprechen. Jedem Menschen
muss größtmögliche persönliche, politische und wirtschaftliche Freiheit gewährt werden, aber nicht auf Kosten anderer, dass jeder durch Fleiß die „Hütte seines Glücks“ nach seinen Vorstellungen erbauen kann, weil die größtmögliche Freiheit des Einzelnen größtmögliche Freiheit ALLER voraussetzt. Denn wir alle sind nicht nur Naturwesen mit unveräußerlichen Grundrechten, sondern auch gesellschaftliche Wesen, deren Schicksal von einer gemeinwohlorientierten Politik abhängt.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Bertrand Russell VERNUNFT UND GEFÜHL

Jedesmal, wenn ich sittliche Urteile über politische Probleme äußere, wird mir von der Kritik vorgehalten, ich sei nicht dazu befugt, da ich nicht an die Objektivität sittlicher Urteile glaubte. Ich halte diesen Vorwurf für unbegründet. Das Wort VERNUNFT hat einen ganz klaren, präzisen Sinn. „VERNUNFT“ bedeutet WAHL DER RICHTIGEN MITTEL ZU EINEM ERWÜNSCHTEN ZWECK.
Die Verächter der Vernunft glauben, die Sachwalter der Vernunft wollten die Zwecke genauso wie ihre Mittel von ihr diktiert wissen. Den Schriften der Rationalisten können sie eine Rechtfertigung dieser Ansicht nicht entnehmen. David Hume sagte: „Die Vernunft ist die Sklavin der Leidenschaften, und nur das soll sie sein“ Darin prägt sich eine Anschauung aus, die ich wie jeder vernünftig denken wollende Mensch voll unterschreiben. Wenn ich häufig zu hören bekomme, ich legte der Rolle, welche die Gefühle in menschlichen Dingen spielte, so gut wie gar keine Bedeutung bei, so würde es mich interessieren, was ich nach Ansicht meiner Kritiker als maßgebliche Triebfeder ansehe. WÜNSCHE, GEFÜHLE, LEIDENSCHAFTEN sind die einzig möglichen URSACHEN DES HANDELNS. DIE VERNUNFT IST NICHT URSACHE, SONDERN REGULATOR DES HANDELNS.
Einer  meiner  Kritiker nimmt  mich  ins  Gebet. Weil ich sage, nur schlechte Leidenschaften vereitelte die Verwirklichung einer besseren Welt. Triumphierend fragt er:„Sind alle menschlichen Gefühle unbedingt schlecht? Ich sage, was der Welt Not täte, sei christliche Liebe oder Mitleid. Das ist doch gewiss ein Gefühl.
Wenn ich behaupte, dieses brauche die Welt, so gebe ich damit nicht zu verstehen, dass die Vernunft die treibende Kraft sei. Ich kann nur annehmen, dass dieses Gefühl für die Apostel der Unvernunft keinen Reiz hat, weil es weder grausam noch zerstörerisch ist. Es gibt mancherlei Gründe, aus denen Menschen die Vernunft hassen können. Man kann Wünsche haben, die nicht mit einander vereinbar sind, und nicht sehen wollen, dass sie einander wider-
sprechen. Sie können den Wunsch haben, mehr auszugeben, als sie einnehmen, und doch zahlungsfähig bleiben wollen. Und das kann die Veranlassung werden, ihre Freunde zu hassen, wenn sie ihnen mit nüchternen Zahlen kommen.
Die Liebe zur Unvernunft kann auch einen anderen, verhängnisvolleren Beweggrund haben. Wenn Menschen unvernünftig genug sind, kann man sie für die eigenen Zwecke einspannen, wenn man in ihnen die Überzeugung erweckt hat, sie nützten damit ihren Interessen. Dieser Fall ist in der Religion sehr häufig. Die meisten Politiker kommen zu ihrer Führungsstelle, weil sie den Leuten weismachen, sie seien von uneigennützigen Wünschen beseelt. Begreiflicherweise setzt sich ein solcher Glaube leichter durch, wenn die Menschen sich in einem Erregungszustand befinden. Mit Blechmusik, Volksreden, Lynchjustiz und Krieg lässt die Erregung sich wirksam steigern. Vermutlich sind die Vorkämpfer der Unvernunft der Meinung, sie hätten eine größere Chance zu nutzbringender Täuschung des Volkes, wenn sie die Volksseele dauernd im Kochen hielten. Vielleicht ist es meine Abneigung gegen diese Methoden, welche Leute zu der Behauptung veranlasst, ich sei übertrieben vernünftig.
Schließlich gibt es noch einen Grund, weswegen sich die Menschen gegen das sträuben, was sie sich unter Vernunft vorstellen. Sie halten starke Gefühle für etwas Erstrebenswertes, aber glauben, wer von einem starken Gefühl durchdrungen sei, könne infolgedessen nicht vernünftig sein.
Doch stark empfindende Personen müssen nicht den Kopf verlieren und sich töricht gebärden. Es gibt Menschen mit glühender Leidenschaft wie z. B. den Grafen Monte Christo, die sie schnurstracks zu den richtigen Mitteln greifen lassen.
In einer Welt, wie ich sie mir wünschte, würden die Gefühle stark, aber nicht zerstörend sein, und da sie anerkannt würden, hätten sie weder Selbsttäuschung noch die Täuschung anderer zur Folge. Auch Liebe und Freundschaft wären in dieser Welt zu Hause und das Streben nach Kunst und Wissenschaft.

Dienstag, 10. Januar 2012

Wohl jedem Kind, das liebevoll in einer intakten, sozial abgesicherten Familie, in einem kinderfreundlichen Land aufwächst!

Der Grundstein für ein glückliches, sinnvolles Leben eines jeden Menschen wird in einer solchen Familie gelegt. Kinderpsychologen bestätigen, dass die ersten drei Lebensjahre von allergrößter Bedeutung für die weitere charakterliche und geistige Entwicklung jedes Kindes sind. Deshalb ist eine auf Liebe und Beständigkeit gegründete Lebensgemeinschaft oder Ehe von so großer Bedeutung. Goethe schrieb: „Wenn die Eltern erzogen wären, sie könnten erzogene Kinder gebären.“ Doch das ist nur die halbe Wahrheit.
Ein großes Hindernis sehe ich in der Beschränkung von Liebe auf Sex, (s. „Buch der Liebe“ v. Erich Fromm).
Doch so wichtig eine liebevolle Familie gegenseitigen Vertrauens und inniger Zuneigung auch ist: Sie allein reicht dennoch nicht aus, Kindern dauerhaft ein rechtschaffenes, menschenfreundliches Leben auch als Erwachsene zu gewährleisten. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wies der kritische Realist George Bernhard Shaw darauf hin, dass viele wohlerzogene Menschen, wenn sie erkannt haben, dass in der Klassengesellschaft der Ehrliche der Dumme ist, ihre humanistische Gesinnung der Kindheit und Jugend aufgeben und sich den realen Verhältnissen der Ausbeutergesellschaft anpassen. Das ist zwar menschlich verständlich, denn wer möchte schon ewig der Dumme sein, aber diese realistische Tatsache beweist, dass allein eine liebevolle menschliche Erziehung in Elternhaus und Schule nicht ausreichen für das Leben als Erwachsene,  wenn man sich in einer Welt der Lüge und Heuchelei behaupten muss.

Warum Kennedy wirklich ermordet wurde

Warum Kennedy wirklich ermordet wurde
(Peter A. Loehr, (pailoehr@web.de ).
Letzthin kam im Fernsehen ein Film, durch den der Verdacht für die Ermordung  J. F. Kennedys auf Fidel Castro gelenkt werden sollte. Hier die Wahrheit über den wirklichen Grund: Nur wenige Monate vor dem Attentat auf Präsident J. F.
Kennedy hat  Joseph Kennedy seinen Sohn im Weißen Haus besucht. Eine Angestellte hat bei einer späteren Anhörung im Kongress unter Eid ausgesagt, dass sie die Unterhaltung des Präsidenten mit seinem Vater im Oval Office von einem Nebenraum aus teilweise mit angehört habe. Der Präsident sei von seinem Vater plötzlich laut angeschrieen worden: „Wenn du das tust, dann bringen sie dich um!“
Eine seiner bedeutendsten Amtshandlungen kam denn auch einem (und zwar seinem!) Todesurteil gleich: Präsident Kennedy unterzeichnete am 4. 6. 1963 ein präsidiales Dokument, und zwar die „executive order number 1110“, mit der er das frühere Dokument „executive order number 1028 außer Kraft setzte. Dieser präsidiale Beschluss ermächtigte den Präsidenten der Vereinigten Staaten, die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückzubringen! Um die Tragweite dieser Amtshandlung ermessen zu können, sollte man sich zunächst einmal der Tatsache bewusst werden, wie ungeheuer frech die mächtigste Nation der Welt von einem dutzend Privatbanken bis auf den heutigen Tag zum Narren gehalten wird! In den USA ermächtigte der Staat eine von Privatbanken geführte Notenbank seit 1913, wertloses Papier mit Hilfe einer Druckmaschine in Geld zu verwandeln. Anschließend kaufte der souveräne (!) amerikanische Staat den Privatbankiers der Notenbank dieses bedruckte Papier – inzwischen mit der Bezeichnung Dollar aufgewertet – gegen hohe Zinsen wieder ab, um damit die Beamten, das Militär, die Sozialsysteme, die Weltraumforschung und alle anderen Staatsausgaben zu bezahlen. Was hier wie ein schlechter Witz anmutet, ist 1910 durch eine lückenlos dokumentierte Bankiersverschwörung eingefädelt und 1913 nach einem beispiellosen Täuschungsmanöver und Betrug am amerikanischen Volk unter Leitung des deutsch-amerikanischen Bankiers Paul Warburg in einer Nacht- und Nebelaktion vom Kongress zum Gesetz erhoben worden. Der angesehene Kongressabgeordnete Charles A. Lindberg Sr., der Vater des berühmten Atlantiküberquerers gleichen Namens, nannte diese Ungeheuerlichkeit das größte Verbrechen in der Geschichte der USA. Nach meiner Einschätzung war es sogar das schwerste Verbrechen der Welt, denn die Folgen haben sich im Laufe der Zeit wie ein Pesthauch über den ganzen Globus gelegt. Auf dieses so genannte Federal Reserve Gesetz von 1913 hatte es Präsident Kennedy abgesehen. Er wollte dem US-Kongress die selbstverständliche Macht zurückgeben, das Staatsgeld in eigener Regie zu drucken. Es hätte dann zum Wohle der ganzen Nation zinslos in den Geldkreislauf der USA eingebracht werden können. Die mächtigen Zinsschmarotzer wären somit leer ausgegangen. Eine Sternstunde der Menschheit – wenn man bedenkt, welche Signalwirkung von diesem präsidialen „Staatsstreich“ auch international ausgegangen wäre!

Montag, 9. Januar 2012

„WIR SIND DASS VOLK!“

„WIR SIND DASS VOLK!“
lautet eine Grundthese der  STIFTUNG FRIEDLICHE REVOLUTION LEIPZIG. Doch wer gehört  zum Volk? Neoliberale Globalisierer, deren Hauptziel Maximalprofit ist,  wollen uns einreden, dass sie  auch zum Volk gehörten.  Doch zum Volk gehören nach humanistischer Auffassung nur alle Gemeinnützigen.
Die Begriffe VOLK und BEVÖLKERUNG sind nicht identisch. Das sprachwissenschaftliche Wörterbuch belehrt uns, dass das Wort VOLK von FOLGEN, GEFOLGE  abgeleitet ist. Das Volk war bisher letztlich seinen Herren untertan. Trotz bürgerlicher Scheindemokratie ist nicht das Volk der wesentliche Bestimmer, sondern das Kapital, die Superreichen. Das Volk war und ist seinen Herren untertan, musste Frondienste und Kriegsdienste leisten bzw. seine „Ware Arbeitskraft“ verkaufen und als kleiner und mittlerer Unternehmer ums Überleben gegenüber den wirtschaftlich und finanziell Stärksten kämpfen. Das Volk war und ist seinen Herren untertan, musste und muss diesen Frondienste und Kriegsdienste leisten bzw., seine „Ware Arbeitkraft“ verkaufen, deren Willen ausführen. bzw. sich selbst ausbeuten, um im Konkurrenzkampf nicht unterzugehen. Zwar leben wir heute nicht mehr in der Zeit der Feudalherren, aber trotz angeblich freiheitlich-demokratischer Grundordnung hat sich in verschleierter Form die Herrschaft einer kleinen Minderheit Superreicher über die große Mehrheit erhalten. Denn wer die wirtschaftliche militärische Macht und die Gesetzesmacht hat, der besitzt auch die politische Macht, solange die Völker dieses Unrecht dulden. Frei sein kann nur, wer wirtschaftlich und politisch unabhängig ist.

Montag, 21. November 2011

Goethe und das Christentum ...

Goethe und das Christentum -  Aus "Abermals krähte der Hahn" von K. H. Deschner, ehemaliger Theologe

"Auch im Alter verurteilte Goethe, wie in der Jugend in radikaler Weise die gesamte  Geschichte des Christentums.“ Goethe hat zwar die Zentralgedanken der Bibel tief erfasst, und das Christentum hat sein Werk beeinflusst. Er selbst aber steht völlig außerhalb jeder kirchlichen Tradition und bekennt, dass er das Kirchenchristentum als antichristlich betrachtet.
Goethe hat als Dreißig- und Vierzigjähriger wiederholt über Jesus negativ geurteilt, aber seine Meinung später nicht unbeträchtlich geändert. So sagte er noch ein Jahr vor seinem Tod, „Jesus habe an einen Gott geglaubt, dem er alle Eigenschaften beilegte, die er in sich selbst als Vollkommenheit empfand. Es war das Wesen seines eigenen schöneren Inneren, voll Güte und Liebe wie er selbst, und ganz geeignet, dass gute Menschen sich ihm vertrauensvoll hingaben und diese Idee als die süßeste Verknüpfung nach oben in sich aufnahmen". Über das kirchliche Christentum aber hat Goethe zu allen Lebzeiten gleich negativ gedacht, besonders über das katholische. Bereits auf seiner italienischen Reise, die der Überzeugung seiner Jugend von der totalen Entartung des Christentums neue Nahrung gab und bis in sein Alter hinein lebendig blieb, bezeichnete er das katholische Rom als "Babel" und "Mutter so vielen Betrugs und Irrtums". Er höhnt: "Der Papst ist für mich der beste Schauspieler Roms". Noch als Fünfundsiebzigjähriger nennt er den Katholizismus eine "durch Pfaffenwesen verunstalteten Lehre". Schiller sprach vom Katholizismus als "dem Wahn, der die ganze Welt bestach".
Dem Protestantismus gegenüber verhält sich Goethe nicht ganz so negativ, doch ist der Unterschied nicht allzu wesentlich. Schon der junge Goethe erklärte, er gehe nicht in die Kirche und zum Abendmahl, da er "dazu nicht genügend Lügner" sei. Tritt er auch später der Reformation etwas freundlicher gegenüber, ist ihm der Protestantismus doch noch im Jahre 1817 "ein verworrener Quark, der uns noch täglich lästig fällt."
Völlig unannehmbar, ja, geradezu widerlich war für Goethe das Kernstück des Kirchenglaubens, die Christologie, die Lehre von der Erbsünde und Erlösung und der Glaube an die Göttlichkeit Jesu – lauter Dogmen, die Jesus selbst nicht vertreten hat. In den Venezianischen Epigrammen schreibt Goethe: "Vieles kann ich ertragen. Die meisten beschwerlichen Dinge duld ich mit ruhigem Mut, wie es ein Gott mir gedeut. Wenige sind mir jedoch wie Gift und Schlange zuwider, Viere: Rauch des Tabaks, Wanzen, Knoblauch und Kreuz". Im "Westöstlichen Divan" nennt Goethe das Tragen des Kreuzes als Schmuck eine "ganz moderne Narrheit". Noch wenige Tage vor seinem Tod, am 11. März 1832, fand Goethe im Gespräch mit Eckermann "viel Dummes in den Satzungen der Kirche" und sagte: "Sie fürchtet  nichts mehr  als die Aufklärung der unteren Masse". "Die Kirche will herrschen, und dazu muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geeignet ist, sich beherrschen zu lassen".
Es ist also nichts mit einer "verborgenen Christlichkeit" Goethes oder einer Annäherung an das Christentum "in den Jahren der Altersreife".
"Es ist die ganze Kirchengeschichte ein Mischmasch von Irrtum und Gewalt". Goethe selbst sagt wiederholt von sich, er sei ein "Heide", ein alter Heide, ein recht ausgemachter Heide, ein Nichtchrist, ein Mann, der sich fest und fester an die Gottesverehrung des Atheisten halte und in der Bibel nichts Einzigartiges sehe. Die Bibel nannte er sinngemäß ein lehrreiches Buch wie andere auch, das man kritisch lesen müsse.
Bereits im Alter von 6 Jahren begann er, wie er in „Dichtung und Wahrheit“ bekennt, an der
Existenz eines gütigen Gottes zu zweifeln. Im Jahre 1775 waren durch ein furchtbares Erd- Erdbeben in Lissabon Zehntausende Menschen ungekommen, aber Verbrecher durch das Beben entkommen. - Auf die Frage nach der Ursache des Bebens erklärte man ihm, dass es eine Strafe Gottes gewesen sei. Der junge Goethe darauf: „Aber wie kann der liebe Gott Tausende unschuldiger Menschen strafen und Verbrecher schonen!“
ALTERNATIVE HUMANISTISCHE VOLKSAUFKLÄRUNG